Corona: Zur Rettung von Winzern und
Weinfreunden - die Fakten
Corona: Philosophie
Seit 4,5 Milliarden Jahren scheint die Sonne, und das mit zunehmender Helligkeit.
Ihre Corona, ein leuchtender Ring mit höheren Temperaturen um das Sonnenzentrum, sehen wir freiäugig nur bei totaler Sonnenfinsternis.
Die Sonne hat noch Brennstoff für mindestens weitere 13 Milliarden Jahre. Wir und unsere Nachfahren dürfen weiter den täglichen Sonnenaufgang erleben.
Den meisten von uns wird durch SARS-CoV2 nichts Schlimmes passieren, die Situation ist anders als zur Zeiten der Pest im Mittelalter oder zur Zeiten der Tuberkulose noch Anfang des 2. Jahrtausends, auch anders als in den letzten zwei Weltkriegen.
Zunächst verzögern wir Menschen als Wirte des Virus die Virusvermehrung, indem wir uns ohne Kontakte verstecken, wir wollen Zeit gewinnen. Damit sich nicht alle fast gleichzeitig infizieren. Dadurch können Erkrankte besser versorgt werden, haben eine bessere Chance. Auch wir selbst können in Kürze zu denen mit einem schwierigerem Krankheitsverlauf gehören oder unsere geliebten Nächsten, Freunde und Kollegen.
Medizinbetriebe, Behörden und Unternehmen brauchen Zeit zur täglichen Optimierung der Abläufe. Wenn fast alle in kurzer Zeit erkrankten, entstünde Chaos, die Opferzahl würde höher ausfallen. Die Dauer der Pandemie würde durch einen großen Teil von Nachzüglern nicht wesentlich verkürzt. Medizinbetriebe und Verwaltungen in Deutschland optimieren täglich ihre Abläufe. Die bestehende Ordnung lässt sich aber nur durch eine Verlangsamung der Virusausbreitung durch eine weitgehende Kappung der sozialen Kontakte aufrechterhalten.
Viele von den klugen Köpfen der Menschen entwickeln bereits die Waffen gegen das Virus, Medikamente sowie Schutzschilder in Form von Impfungen. Gebt ihnen einige Monate Zeit! Die Impfung wird wahrscheinlich noch in 2020 kommen. Studien werden jetzt innerhalb von Tagen genehmigt, einige sind ohne den Zwischenschritt von Testungen im Tierversuch direkt am Menschen bereits gestartet.
Unsere Spezies wird in Zukunft sicher noch höheren Risiken ausgesetzt werden und auch diese meistern. Wir Menschen werden auch in Tausenden Jahren diese Erde bevölkern. Wir werden mit Hilfe künstlicher Intelligenz und neuer Energiequellen wie Kernfusion auch andere Trabanten in anderen Galaxien besiedelt haben. Viren werden dann eher kein Problem mehr sein.
Schon heute können wir den genetischen Code von Viren entschlüsseln und sogar verändern. Es gibt Medikamente gegen Viren (Virustatika), z.B. gegen Gürtelrose/Herpes Zoster und Hepatitis C, die eine Heilung bewirken. Auch bei AIDS-Infektionen unterdrücken Virustatika die Krankheit inzwischen erfolgreich, eine Heilung ist bei geringer Viruslast direkt nach der Infektion bereits möglich.
Impfungen gibt es inzwischen für viele virale und auch bakterielle Erkrankungen, z.B. gegen Tuberkulose/TB, Grippe/Influenza, Hepatitis A und B, Masern, Röteln, Tollwut, Windpocken, Kinderlähmung/Polio, Herpes, Cholera, Gelbfieber und viele andere Erkrankungen.
Kurzfristig kommt Hilfe für alle!
Die wirtschaftlichen Folgen werden besonders in demokratischen Staaten zu einer gewissen Umverteilung der Produktionsmittel und auch des Besitzes führen. Innovative Kräfte bekommen jetzt ihre Chance, neue Strukturen werden aufgebaut. Ältere werden nach Ende der Pandemie den Besuch von ihrer Familie und ein Kaffeekränzchen mehr schätzen als eine Reise auf einem Ozeanriesen.
Corona: Virushistorie
Das neuartige Virus tritt auf die Weltbühne.
SARS-CoV-2, das sogenannte Coronavirus, ist Auslöser der Lungenkrankheit Covid-19 (Corona virus desease 2019). Es wurde erstmals in der 9,5 Millionenstadt Wuhan, Provinz Hubei/ China, bei Menschen nachgewiesen. Der chinesische Arzt Li Wenliang hatte seine Arztkollegen in einer WeChat Gruppe auf vermehrte Lungeninfektionen im Dezember 2019 aufmerksam gemacht.
Die chinesische Regierung versuchte zunächst, seine Informationen zu unterdrücken. Später verstarb Li Wenliang selbst an der Infektion. Am 31. Dezember 2019 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch die chinesischen Behörden über das neuartige Virus offiziell informiert.
Am 13. Januar 2020 wurde die komplette Genomsequenz von SARS-CoV-2 in der NCBI-Gen-Bank von chinesischen Wissenschaftlern hinterlegt, dadurch konnte weltweit rasch die Arbeit an Testsystemen, Medikamenten und Impfstoffentwicklung aufgenommen werden.
Corona: Ursprung
Fledermäuse kommen als ursprüngliche Wirte in Frage. 300 Meter entfernt von dem Fischgroßmarkt in Wuhan, auf dem das Virus erstmals auftauchte, wird in einem Labor an Viren in Fledermäusen geforscht. Chinesische Wissenschaftler sollen dort Fledermäuse auf noch unbekannte Viren untersucht haben. Das Virus SARS-CoV-2 wurde von den Wissenschaftlern zuvor bei Hufeisen-Fledermäusen in 900 km Entfernung von Wuhan nachgewiesen, auf dem Fischmarkt von Wuhan selbst gab es solche Fledermäuse aber wohl nicht.
Fledermäuse haben ein schnelles Immunsystem gegen Viren, in ihnen sind sich schnell reproduzierende Viren, wie Tollwut, SARS und Ebola. Chinesische Forscher sollen aus Fledermäusen etwa 2000 verschiede Viren bestimmt haben. Vom Fischmarkt in Wuhan weiter als 10 km entfernt existiert ein zweites Fledermauslabor, 30 km entfernt noch eines mit der höchsten Sicherheitsstufe IV. Möglich ist auch, dass die Fledermäuse nicht selbst das Virus auf den Menschen übertragen haben, sondern über andere Tiere als Zwischenwirt. In Hunden konnte das Virus ja bereits nachgewiesen werden, eine Übertragung des neuen Virus von ihnen auf den Menschen ist bisher nicht bekannt. Andere Coronaviren kommen auch in Geflügel, Fischen und Schlangen vor.
Die chinesische Regierung soll die Sicherheitsvorkehrungen in solchen Laboren mit Viren inzwischen erhöht haben.
Möglich erscheint auch eine Übertragung durch malaiische Schuppentiere. Das Fleisch dieser bis zu 40 kg schweren Säugetiere mit echsenartigem Aussehen gilt in China als Delikatesse. Die Schuppen aus Keratin werden in der traditionellen chinesischen Medizin zu Heilmitteln verarbeitet. Diese Tiere existieren seit 80 Millionen Jahren auf der Erde. Nach chinesischen Angaben stimme die Genomsequenz von Viren aus diesem Tier mit 99 Prozent mit dem Genom von SARS-CoV-2 überein.
Bei der MERS-Coronavirus-Epidemie 2012 waren Dromedare die Virenüberträger. Im Januar 2020 stoppte die chinesische Regierung zunächst den Handel mit Wildtieren.
Corona: Inkubationszeit
Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten von Symptomen beträgt im Mittel fünf Tage, Spannweite ein bis 14 Tage.
Corona: Länge der Infektiosität
Bis zu acht Tagen nach Symptombeginn, in einzelnen Fällen bis 21 Tage.
Corona Übertragungswege
Die Übertagung ist ähnlich wie die der Grippeviren, SARS-CoV2 Viren sind aber eher noch infektiöser.
Infizierte übertragen das Virus über ihre Atemluft zu einem erheblichen Anteil bereits während ihrer asymptomatischen Zeit nach ihrer eigenen Infektion in den ersten ein bis sieben Tagen. Ein großer Anteil der Infizierten, besonders unter den Jüngeren, wird überhaupt nicht symptomatisch, ist dennoch Überträger.
Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Beim Atmen, Sprechen und Singen werden winzige feuchte Partikel – Bioaerosole von einem tausendstel Millimeter Größe – ausgestoßen, von denen sich die Viren transportieren lassen. Auch nach Austrocknen der flüssigen Anteile dieser Schwebestoffe können in der Luft noch infektiöse Viren über mehrere Stunden verbleiben.
In den überwiegenden Fällen scheint für eine Infektion eine größere Virusmenge notwendig zu sein, also ein näherer Kontakt. Die Viren werden dann bei Gesunden über Schleimhäute von Nase, Mund, Augen und ggf. auch direkt in der tiefen Lunge aufgenommen. Das Risiko kann durch Masken gesenkt werden. Über eine Schmierinfektion kann das Virus auch von der Hand an die Schleimhäute im Gesicht transportiert werden, eine Infektion erscheint darüber möglich. Die Maske schützt in diesem Fall vor der eigenen Hand. Durch die Maske kann ein Infizierter weniger Virusmenge in direkte Richtung eines Gesunden transportieren. Übrigens: Aerosole werden beim Niesen mit einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometer ausgestoßen.
Virus-RNA kann auf Textilien und Oberflächen Stunden bis meist fünf Tage, aber auch bis zu neun Tagen, nachgewiesen werden. Die Ansteckungsfähigkeit von Oberflächen wird als gering eingestuft und nimmt möglicherweise zeitabhängig ab. Das gilt für Oberflächen aus Metall, Glas und Plastik.
Chinesische Untersuchungen zeigen eine Übertragung von Mensch zu Mensch bei engem Kontakt, besonders bei unter zwei Meter Abstand. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen beim Niesen, Husten und Sprechen. Und als Schmierinfektion über kontaminierte Oberflächen. Der Übertragungsweg über Geld ist nicht ausgeschlossen. Durch Nasensekret auf dem Einkaufwagengriff kann das Coronavirus über die Hände übertragen werden. Eine hohe Viruslast wurden in Handtüchern und auf Oberflächen von Schlaf- und Waschräumen von Coronapatienten gefunden.
Im April 2020 häufen sich Indizien für eine Möglichkeit der Infektion über die Luft. Das Virus kann z.B. auf Feinstaub in der Luft transportiert werden. So können Menschen bei sportlicher Betätigung oder auch beim Singen durch besonders tiefes Einatmen mehr mit Aerosol und somit mehr Viren aufnehmen. So erklärt sich die Virusübertragung bei Chormitgliedern, obwohl hier die Abstandsregeln eingehalten wurden.
Bei Infizierten lassen sich Viren in Stuhlproben nachweisen, auch noch länger als 14 Tage nach dem Infektionszeitpunkt. Die Bedeutung als Infektionsweg ist nicht eindeutig, jedenfalls können im Stuhl nachgewiesene SARS-CoV-2 Viren vermehrungsfähig sein.
Eine Übertragung des Virus von infizierten Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel auf das Ungeborene erfolgt überwiegend nicht. Die Datenlage wir vom Robert-Koch-Institus (RKI) Mitte 4/20 als noch unzureichend beschrieben.
Beim gemeinsamen Sport im Freien sind großzügige Abstandsregeln möglich. Nebeneinander Laufen und Fahrradfahren erscheint mit geringeren Risiken einer Infektion verbunden zu sein als hintereinander. Der sichere Abstand beim Laufen, Joggen und Fahrradfahren nach vorne zum nächsten liegt möglicherweise bei fünf Metern, damit sich die Virusmengen in der Luft verdünnen.
Bei anderen Sportarten, wie z.B. beim Fußball, beträgt die Kontaktzeit nur wenige Sekunden. Die Infektionsrisiken sind unklar.
In geschlossenen Räumen, z.B. im Sportstudio, kann sich virulente Ausatemluft möglicherweise sogar anreichern. Das Infektionsrisiko erscheint höher als bei Sport in freier Natur.
Social Distancing ist, wenn sich alle Menschen voneinander fernhalten. Zu Hause können die Gesunden in engem Kontakt bleiben.
Kinder sollten sich nicht zum Spielen verabreden, keine Spielplätze aufsuchen, keinen Sport in Gruppen betreiben.
Corona: Prophylaxe
Keine sozialen Kontakte, Ältere über 70 Jahre sind besonders gefährdet.
Händewaschen mit normaler Seife für mindestens 20 Sekunden, auch zwischen den Fingern. Die Seife zerstört die fettige Hülle des Virus. Händewaschen bei Eintritt in Räume, nach einem Toilettengang, vor jeder Mahlzeit, nach dem Einkaufen, nach Nutzung jeglicher Verkehrsmittel. Nach Besuch eines Krankenhauses, einer Arztpraxis usw.
Mundschutz beim Einkaufen, versehentlich kommen ihnen Leute zu nahe.
Handschuhe beim Einkaufen, am Geldautomaten und bei Arztbesuchen, dort auch Mundschutz.
Wurst-und Käsewaren vielleicht am Stück kaufen und selbst schneiden. Gemüse, Obst vor Gebrauch waschen, reduziert eine möglicherweise geringe Virusmenge weiter. Infektionen über diesen Weg sind bisher aber nicht bekannt.
Zwei Meter Abstand zu allen Personen. Wenn dies eingehalten wird und ein Aufenthalt im gleichen Raum nicht länger als 15 Minuten erfolgt, gilt die Infektion eines Gesunden durch einen Infizierten bei diesem Kontakt als unwahrscheinlich.
Hustenetikette, nicht in die Hand Husten. Einmaltaschentücher sofort entsorgen.
Hochrisikogruppe schützen: Menschen mit Asthma, Diabetes, Bluthochdruck, chronischen Lungenerkrankungen, Krebs, Herzkranke. Auch Ältere über 60 Jahre und Raucher. Absolutes Besuchsverbot. Kontakt mit Risikogruppe zu deren Schutz streng meiden.
Infizierte sollen Mund und Nasenschutz in ihrer Umgebung tragen, sie streuen dann weniger Viren in ihrer Umgebung.
Verdachtsfälle sollten Arztpraxen nicht mehr vorstellig werden, sondern es sollten Abstriche in separierten Einrichtungen oder durch Besuchsdienste vor der Wohnungstür erfolgen. Das örtliche Gesundheitsamt anrufen. Manche Arztpraxen bieten Abstrichtests in separierten Räumen an.
Für medizinisches Personal gilt: Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Atemschutzmaske mindestens FFP2 Standard.